punk im dschungel

29. Juli 2006

hier ein youtube film über die indonesien tour von cluster bomb unit 2005. echt mal was anderes.

Adolf die Nazisau

20. Juli 2006

ich betrachte es als meine aufgabe euch weiterhin mit geschmacklosigkeiten zu versorgen. reicht nicht an die comics heran aber für den kurzen kick für den augenblick…

BRD endlich wegen verstoss gegen das folterverbot verurteilt!

12. Juli 2006

man stelle sich eine polizeiliche routinemassnahme vor bei deren anwendung ~1 promille der opfer sterben. einer von tausend tod.
also vielleicht einen drogentest im strassenverkehr und jeder tausendste stirbt halt. ist nicht möglich sagt ihr? ein aufschrei würde durch die öffentlichkeit gehen?
und was ist wenn diese methode nur gegen vorwiegend farbige drogendealer angewendet wird. dann ist es überhaupt kein problem mehr und war lange jahre routine.
die rede ist vom gewaltsamen einflössen von brechmitteln bei verdacht des verstosses gegen das betäubungsmittelgesetz.

Vor einem Jahr, am 9.12.2001, wurde ein junger Afrikaner, der sich Achidi John nannte, nach seiner Festnahme
wegen des Verdachts des Drogenhandels in das Institut für Rechtsmedizin des UKE gebracht. Dort sollten ihm
„zum Zweck der Beweissicherung“ Brechmittel verabreicht werden. Achidi John brach schon beim Anblick des
Behandlungsraums das erste Mal zusammen. Nachdem er in den Raum hineingeschleift worden war, wehrte er sich
panisch gegen den Brechmitteleinsatz, fiel zu Boden und schrie: „I will die, I will die!“ („Ich werde sterben!“).
Die verantwortliche Ärztin, Prof. Dr. Ute Lockemann, verzichtete auf „eingehende Untersuchungen“, entschied,
ihm das Brechmittel dennoch einzuflößen und orderte Polizeiverstärkung. Fünf Polizisten hielten den jungen Mann,
der während der gesamten Tortur gefesselt war, schließlich auf dem Boden des Untersuchungsraumes fest.
Zweimal schlug der Versuch, ihm eine Magensonde einzuführen, fehl. Beim dritten Mal gelang es der Ärztin, die
Sonde durch die Nase einzuführen, und 30 ml des Brechmittels Ipecacuanha sowie 800 ml Wasser einzuflößen.
Noch währenddessen verkrampfte sich der Körper des Achidi John, er nässte ein und blieb danach reglos liegen.
Die Ärztin deutet dies als „Simulation“.
Es dauerte noch mehrere Minuten bevor zunächst eine Studentin, dann die Ärztin Rettungsmaßnahmen einleiteten.
Prof. Dr. Lockemann brach diese Maßnahmen nach kurzer Zeit ab und ließ den Sterbenden mit der Studentin und
den Polizeibeamten allein, um selbst das Rettungsteam des UKE zu informieren. Erst den herbeigerufenen
Notärzten gelang es, Achidi Johns Herztätigkeit zu aktivieren. Sein Herz schlug, bis sein Tod am 12. Dezember
2001 festgestellt und die intensivmedizinischen Geräte abgestellt wurden.
Trotz zahlreicher Strafanzeigen weigert sich die Staatsanwaltschaft Hamburg bis heute, ein Ermittlungsverfahren
gegen die verantwortliche Ärztin und die beteiligten Polizeibeamten einzuleiten, die an dem Brechmitteleinsatz
gegen Achidi John beteiligt waren.

aus einem alten aufruf


    endlich hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte festgestellt was vielen seid jahren klar war: die brechmitteleinsätze verstossen gegen das folterverbot!

für achidi john und laya condé kommt das urteil zu spät.
sie wurden im polizeigewahrsam zu tode gefoltert.
aber vielleicht werden die verantwortlichen endlich zur rechenschaft gezogen und alle opfer entschädigt.
sachlicher aufbereitet findet ihr das thema bei riotpropaganda.

old hamburg punks

7. Juli 2006

der beweis das ich unrecht hatte!
DEUTSCHE RAUS AUS DEUTSCHLAND!!!!!
nette personal history side zu hamburg punk. leider wird in den späteren beiträgen deutlich warum man minus nicht mehr so oft around sieht. vielleicht liegt es aber auch an mir. zeiungsartikel, gossip und eben die eigenen geschichte der in die jahre gekommenen vögel.
für menschen wie mich die mit „paranoia in der strassenbahn“ angefixt wurden ein muss.
old punks!

kurz notiert

6. Juli 2006

ganz grossen spass machen die von kollege riotpropaganda verlinkten entscheidenden letzten spielminuten mit spanischem kommentar. auch sehr hübsch die flankierenden photos.

dem volk aufs maul geschaut


erinnert ein wenig an deckname dennis.
ich muss ja gestehen das es eigentlich sehr traurig ist aber gleichzeitig finde ich es auch sehr lustig. hier die homepage von Borat, seines zeichens offizieller kulturbotschafter der kasachischen regierung.
für alle die bisher nur bahnhof verstanden haben ein kleiner hinweis.
im englischen wiki sind die artikel wesentlich besser.

RAPEX – the anti-rape condom

RAPEX das anti rape condom
eine entwicklung aus südafrika.
die homepage des herstellers
eine reuters meldung spätsommer 2005

HAHAHAHHAHAHAHAHA!

5. Juli 2006

alles ist vorbei. alles ist vorbei!!!!!!
jetzt muss nur noch die restliche drecksdeko entfernt werden.

menschenverachtung pur

4. Juli 2006

schlimm, was denken sich die frankfurter affen wenn sie so etwas verbrechen?
ist das nicht unglaublich? diese verunglimpfung des grössten parteivorsitzenden den die SPD je hatte wurde jetzt zum glück von seinen anwälten aus dem verkehr gezogen.
solidarität mit kurt beck. ihm soll es nicht wie bruno ergehen! wenn ich ein titanic abo hätte würde ich es natürlich sofort kündigen!

der lebt mein leben

3. Juli 2006

na, wem kommt das bekannt vor?
ok, es gibt negative aspekte. denn daniel richter ist schon über 40. aber dennoch: erst bis in die späten 20er in der punk und autonomen scene rumtreiben. dann mit dreissig anfangen zu malen. nur kurze zeit später eine professur und dann plötzlich einer der am teuersten verkaufenden gegenwartskünstler. und weil man die kohle eben hat greift man seinen alten kumpels von buback unter die arme. schliesslich malt man eh seid jahren cover für die. hat sich halt so ergeben weil man früher mal in der gleichen wg in der buttstr gewohnt hat. eben da wo das label auch gegründet wurde. und wenn man das alles weiss dann fällt einem auch plötzlich auf das der kamerun seid jahren von seinem alten kumpel von den ostholtstein punks erzählt. der mit diesem normalen namen: daniel richter.