friktionen auf dem weg zum alltag

30. Januar 2006

fing super an. als erstes konnte ich letzte nacht nicht einchlafen. zum einen da ich das in den letzten tagen eh immer erst so gegen 4h morgens gemacht hatte. dann weil ich husten musste und dann auch noch weil die leute im restlichen haus, oder einfach nur im zimmer über mir einen wirklich kuriosen krach erzeugen.
these 1: die zimmerdecke scheint die lärmschutzqualität eines blattes papier zu haben.
these 2: das quietschende bett, das aufstampfen auf den boden etc muss in der wohnung einen höllenlärm erzeugen so das es kein wunder ist das der lärm solange anhält, denn bei dem krach kann ja kein mensch schlafen.
dann gerädert um 8 erwacht. neue strategie: gleich sofort noch vor dem wecker ausstellen das licht anschalten. hat geklappt, ich habe nur bis ca 10h weitergeschlafen anstatt wie sonst bis 13:30h.
dann hurtig ohne irgendwelche fisematenten wie frühstück oder duschen ins centro de investigaciones cientificas isla de la cartiuja geeilt. dr. n. khiar aufgesucht. dieser erinnerte sich leider nicht mehr daran das er ich für heute ins institut geordert hatte, bzw befand mein erscheinen um 11h als zeichen meiner nicht ausreichenden ernsthaftigkeit weswegen er es ablehnte sich mir weiter zu widmen. er hat mich dann einfach wieder für mitwoch morgen zu sich beordert.
stattdessen habe ich mal die bibliothek inspiziert. lustigerweise haben sie unter anderem ein standartwerk zur organischen chemie von ausmassen eines ganzen regales; auf deutsch. ich habe mich erkundigt und es wurde mir bestätigt das am institut ausser mir eigentlich keiner deutsch spricht.
dann habe ich mich da zu entschlossen die ausliegende ausgabe von nature zu studieren. gute themen: tanzverhalten als kriterium bei der sexuellen partnerwahl (beim homo sapiens), evolutionsgeschichtliche entwcklung von einerseits alkohol produzierenden wie andererseits alkohol abbauenden enzymen und dann noch ein artikel zu den schwierigkeiten beim anbau der blauen algarve in mexiko (grundstoff der tequila produktion).
dann habe ich mir schliesslich eines der internetkabel aus einem der herumstehenden computer gemoppst und einfach mein notebook daran angeschlossen. immer in den cybercafes abhängen ist schlisslich teuer und hier herrscht so eine ruhige atmosphere und es soll sich schlieslich gelohnt haben extra auf die insel zu fahren.
dann möchte ich noch auf eine weitere ergänzung zum artikel Ein heisser Auftakt. hinweisen. folgt dem link und scrollt dann runter.

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