metal again

29. Januar 2006

in ermangelung von perspektiven bin ich gestern schon wieder auf ein metal konzert gegangen.
aber erst einmal bin ich beim verlassen des hauses gegen 21:30 auf ein hinderniss gestossen mit dem ich nicht gerechnet hatte. die enge gasse in der ich hause wurde von einer prozession blockiert. etwa 200 glaeubige zogen mit weihrauch, 1m grossen kerzen, professionellen in traditioneller verkleidung und mit weihrauch durch die strasse. und dann trugen auch noch 8-10 sehr ernst dreinschauende frauen und maenner ein riesiges kruzifix mit dem leibhaftigen sohn gottes durch die strasse.
nach dem dieser mob die strasse wieder freigegeben hatte konnte ich zum fun club in der alameda de herkules (die sevillaner glauben wohl das herkules persoenlich ihre stadt einmal gegruendet hat). auf dem weg dahin habe ich noch fallafel ewgessen. einmal und nie wieder. winzig, teuer und dann auch noch sehr mittelpraechtig. haette ich mich mal fuer den vegetarischen burger mit pommes und bebida fuer den gleichen preis entschieden. aber da ich jetzt nie wieder einen fuss in diesen laden setzen werde, were ich auch nie erfahren wie der den so gewesen waere.
dann in den laden. viel zu viel eintritt, erste band spielte schon. bier teuer, kleiner club, angenehm gefuellt. NETER aus sevilla spielen unoriginellen metal, tragen ihre eigenen shirts. ansonsten vom typ her langweilige mittelscheitel langhaar metaller. keine buehnenshow erkenntbar. dann beim abbau noch ein weiterer minuspunkt: der drummer traegt ein schwarzes muskelshirt mit dem deutschen bundesadler (siehe ehemaliges 2 mark stueck oder bierbeben cover).
dann kommen AVULSED aus madrid. sie scheinen sich auf einer richtigen europa tourne zu befinden wie ich ihren am merchstand ausliegenden shirts entnehmen kannt. solider deathmetal, etwas stumpf, aber so muss das in dem genre. es wird viel gemosht auf der buehne. abzuege fuer das uncoole kinderstagediven. entweder ohne kompromisse von der buehne springen oder es bleiben lassen. ersteinmal auf der buehne rumstehen und die leute zu sich heranwinken um dann durch den raum getragen zu werden ist wirklich lahm. den anwesenden scheint es gut zu gefallen. es gibt einen ordentlichen pit in dem so einiges geht. textkenntnisse scheinen auch vorhanden gewesen zu sein. spielen ein recht langes set das zu gefallen wusste. dann um 24 uhr ist alles vorbei. wahrscheinlich aufgrund von irgendwelchem laermschutz bla bla. in ermangelung eines anschlussplanes gehe ich nach hause und spiele noch etwas pin ball auf meinem notebook.
unter „auf der suche nach spass“ habe ich mal einen kurzbericht vom letzten metalkonzert vor acht tagen kopiert.

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