auf der suche nach spass

24. Januar 2006

geschrieben am 22.01.06 0h
Womit anfangen? Das metal konzert gestern war ein grosser spass. aber ersteinmal musste ich ja dahinkommen. Also aufgebrochen und was zu essen gesucht. Habe mich für telepizza entschieden. Scheint eine fastfoodkette zu sein die ihren schwerpunkt, wer hätte es gedacht, auf pizza hat. So was checke ich ja immer gerne aus. So wie etwa wendys old fashioned burger mir in brasilien sehr gut gefallen hat. Damals hatte ich aber auch aufgrund der sprach und verständnissschwierigkeiten meinen vegetarismus gedropped. Das habe ich hier nicht vor. Auch wenn es nicht einfach ist true zu bleiben. Die bezichnung vegetal weist hier meistens lediglich darauf hin das irgendwie gemüse oder salat im spiel ist. Das kein totes tier dabei ist sagt es noch lange nicht.
Aber zurück zu telepizza. Ersteinmal extreme schwerigkeiten da igendein drei stufen system zu verstehen ist. Die extra aus der küche gerufene mitarbeitern die drei bis acht worte english konnte war eher eine zusätzliche hürde denn eine hilfe. Denn sie verstand leider so wenig english das sie nicht verstand das ich es allein und auf spanisch schaffen wollte, auch wenn es zehn minuten länger dauern sollte. Resultat war eine kümmerliche pizza für 7,20 in der grösse irgendwo zwischen wie bei euch da oben in der kälte normal und medium. Und ausserdem hat sie ziemlich regular geschmeckt.
Dann mit dem bus ins industriegebiet. Vorher lässig auf der karte die bushalte geraten(auf allen drei karten die ich besitze waren die strassennamen dieses gewerbgebietes nicht eingezeichnet, die der bushaltestellen schon garnicht.). Im bus die bushaltestellen abgezählt & da ausgestiegen wo ich dachte das ich hin müsste. Zack, bin ich irgendwo im nirgendwo neben einem crossover aus schnellstrasse und autobahn. Eine ernstzunehmende infrastruktur für fussgänger ist nicht zu erkennen. Es ist dunkel, auf der anderen strassenseite, wo meiner meinung nach das konzert oder zumindest das industriegebiet sein sollte sehe ich nichts ausser brachflächen. Ich gehe über eine unheimlich fussgängerbrücke und irre auf der anderen strassenseite umher. In der ferne sieht man dinge die man als heruntergekommene vorstadtsiedlung bezeichnen könnte. So eine art kleinere, schäbigere und heruntergekommenere variante von kirchdorf süd. Ich habe mal wieder ein wenig angst. Irgendwann nachttanke gefunden und zettel gegen die scheibe gehalten. Bekomm irgendwelche bescheibungen, irre weiter, halte radfahrer an, zeige meinen zettel, verstehe irgendwas von „cuatro, cinquo kilometras“. Finde eine bushalte, bin kurz vorm aufgeben, bus kommt, zeige den zettel mit der adresse. OK, er scheint das zu kennen, wir fahren fünf minuten und halten dann an ein art gewerbepark. Ich war einfach eine station zu weit gefahren. Dann geht die odissey weiter. Ich will in de calle calcio und als ich mich umschaue bemerke ich das alle strassen nach metallen benannt sind. Ich bin also richtig. Leider bin ich noch nicht beim konzert angekommen, also auch nicht in meiner schilderung. Mehr vielleicht ein andernmal.

1 Kommentar

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  1. Comment von Anonymous

    mal kurz reinkopiert was ich neulich woanders ueber das konzert schrieb.
    war gestern schon aus verzweiflung auf einem „back Metal“ konzert.
    Anvil of doom: alberner pathetischer pseudo boese metal mit keyboard und opern appeal
    Rex DEVS
    kinder machen evil evil blackmetal. ich konnte mir das lachen schon nicht mehr verkneifen als sie mit ihrer bemahlung die buehne geentert haben und dann dort erstmal wie unsichere pennaeler doof rumstanden. spaeter dann die leute zum klatschen animieren und hey hey hey sprechchoere sowie gracias, gracias sevilla bla bla fand ich auch nicht gerade evil oder true. musikalisch aber noch das ansprechendste an dem abend.
    as light dies
    als death metal angekuendigt aber dann als progressiv rock mit fiedel herausgestellt. ganz ganz schrecklich.
    mortis cruentus
    schienen so eine art stars zu sein. oder die leute waren alle schon so besoffen das sie es bloss abfeiern wollten. es gab bei allen kapellen immer mal wieder ganz ansehnliche pogo circles. bloss die stage dive versuche waren etwas armselig. waren als true black metal angekuendigt und da hatte ich mih eigentlich schon frauf gefreut das sie vielleicht wirklich evil waeren oder so. aber im endeffekt einfach nur ne metal core kapelle. da bin ich dann auch frueher gegangen da ich mir auch sorgen machte wie ich aus diesem industriegebiet wieder in die altstadt finde.

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